RÜCKFÜHRUNG DER WOHNMASCHINE
Die Moderne propagierte Licht und Luft –
doch viele ihrer Gebäude blieben energieintensive Wohnmaschinen.
Mit der Transformation einer verlassenen Raststätte am Walensee in ein Kleinwasserkraftwerk entwickelte ich meine architektonische Haltung:
Der Bestand wurde nicht ersetzt, sondern umgedeutet.
Das Untergeschoss wird vom Wasser zurückerobert, im Obergeschoss entsteht Autarkie.
Ingenieurbauwerke können pittoresk sein.
Staudämme, Kraftwerke, Infrastrukturen – sie sind keine Fremdkörper in der Landschaft, sondern ermöglichen ihr Fortbestehen.
Diese Haltung prägt meine Arbeit:
Bauen im Bestand.
Technik als Teil der Natur.
Atmosphäre als verbindendes Element.
Bauen im Bestand → Transformation einer “Wohnmaschine der Moderne” in ein “Maschinenhaus von heute”
Modellfoto meiner Entwurfsarbeit
Historische Aufnahme 1969, Quelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Comet Photo AG (Zürich) / Com_F69-14283 Lizenz: CC BY-SA 4.0.
Zeichnung Lageplan . Raststätte am Walensee
Modellfoto meiner Entwurfsarbeit
Zeichnung Querschnitt
Modellfoto meiner Entwurfsarbeit